Fast jede Frau, selbst in den Zeiten der peppigen Kurzhaarfrisuren, träumt doch hin und wieder von einer rauschenden Lockenmähne. Auch für viele Männer ist diese Frisur der Inbegriff von Sinnlichkeit und meist immer ein beliebter Hingucker.
Doch leider sind die wenigsten Damen von Natur aus mit weich fallendem, lockigem Haar gesegnet, so dass die meisten doch mit diversen Gerätschaften und Mittelchen zum Locken selber machen nachhelfen müssen. Der Gang zum Friseur ist natürlich die bequemste Variante, allerdings wohl auch die teuerste. Da liegt der Versuch nahe, die begehrten Wellen einfach durch eigene Handarbeit selbst ins Haar zu zaubern.
Wer ohne seelischen und moralischen Beistand einer Freundin auskommen muss, für den sind Wickler oder das klassische Locken machen mit dem Lockenstab zu empfehlen.
Beim Lockenstab ist es sinnvoll, auf ein Gerät zurückzugreifen, bei dem die Bürsten einziehbar sind. So bleiben einem zeitraubende und vor allem schmerzvolle Verhedderungen der Haare erspart. Auch austauschbare Bürstenköpfe mit verschiedenen Größen sind hilfreich, damit bei längerem Haar die Locken nicht zu kringelig werden, der kürzere Haar-Pony jedoch auch vernünftig eingedreht werden kann.
Locken-Wickler für den Hausgebrauch werden in Drogerien und Supermärkten in großer Auswahl und in allen möglichen Sorten angeboten. Neben den altbekannten Wicklern gibt es elektrische Lockenwickler, Papilloten und Spiralwickler. Wird besonders Wert auf einen langen Halt der Locken gelegt, werden die nassen Haare auf herkömmliche Wickler aufgedreht und unter einer Trockenhaube (auch die gibt es für den Hausgebrauch), mit dem Föhn oder einfach an der Luft getrocknet. Für die Kurzentschlossenen sind Heizwickler eine tolle Sache. Die Wickler werden im Wasser- oder in einem Dampfbad aufgeheizt. Die Haare werden dann sofort strähnchenweise auf die warmen Wickler gedreht. Nach dem Auskühlen können die Wickler entfernt werden. Bei dieser Methode wird viel Zeit gespart, jedoch hält die Frisur meist nur für einen Abend. Die weichen und flexiblen Papilloten können sogar über Nacht im Haar gelassen werden. Im Schlaf werden die Haare schonend und ausgiebig getrocknet und lästige Wartezeiten entfallen. Übrigens ist es bei allen Wickelarten äußerst wichtig, dass die Haare vor Entfernen der Wickler absolut trocken sind. Ist das Haar noch etwas feucht, hängen sich die Locken schnell wieder heraus und die ganze Mühe war umsonst. Um Haarschäden vorzubeugen und um ein schön geformtes Ergebnis zu erhalten, sollte darauf geachtet werden, dass vor allem die empfindlichen Haarspitzen glatt um den Wickler gelegt sind.
Wenn all die vorgenannten Mittel nicht zur Verfügung stehen, greift man einfach zu Föhn und Rundbürste. Strähne für Strähne wird auf die Rundbürste gedreht und trocken geföhnt. Da diese Arbeit viel Zeit in Anspruch nehmen kann, ist es hilfreich, wenn eine helfende Person vor allem die Prozedur am Hinterkopf übernimmt. Im absoluten Notfall, eignen sich sogar Papiertaschentücher als Lockenwickler. Die Taschentücher einfach der Länge nach zusammenrollen, feuchte Haarsträhne einwickeln und die Enden zusammenknoten. Fertig ist die "selbstgebaute" Papillote!
Generell gilt es, die Haare vor der Hitze des Föhns, der Trockenhaube oder des Lockenstabs zu schützen. Entsprechende Pflegeprodukte in Form von Schaum oder Sprays legen sich schützend um das Haar.
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